Funktionelle Medizin
in Kassel
Der Blick auf Zusammenhänge statt auf einzelne Werte: Grundlage meiner Sprechstunde.
Funktionelle Medizin betrachtet Beschwerden im persönlichen Gesamtzusammenhang. Neben einzelnen Symptomen können dabei zum Beispiel Vorerkrankungen, Lebensstil, Ernährung, Schlaf, Bewegung, Stressbelastung und aktuelle Lebensumstände berücksichtigt werden.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Faktoren könnten zu den Beschwerden beitragen oder die Gesundheit beeinflussen? Ziel ist eine sorgfältige ärztliche Einordnung und ein individuell abgestimmtes Vorgehen.
Eine funktionell-medizinische Betrachtung kann sinnvoll sein bei wiederkehrenden oder länger bestehenden Beschwerden, etwa bei Erschöpfung, Verdauungsbeschwerden, Konzentrationsproblemen oder dem Wunsch nach einer persönlichen Präventionsberatung.
Sie ersetzt keine notwendige schulmedizinische Diagnostik oder fachärztliche Behandlung. Welche Untersuchungen und Maßnahmen medizinisch sinnvoll sind, wird immer individuell besprochen und entschieden.
Wie funktioniert funktionelle Medizin?
Am Anfang steht ein ausführliches ärztliches Gespräch. Dabei geht es nicht nur um aktuelle Beschwerden, sondern auch um Ihre Vorgeschichte, Medikamente, Ernährung, Schlaf, Bewegung, Stress und weitere Belastungsfaktoren.
So entsteht ein umfassenderes Bild Ihrer gesundheitlichen Situation. Gemeinsam besprechen wir, welche Fragen offen sind und welche Diagnostik tatsächlich sinnvoll sein kann. Nicht alles, was möglich ist, ist auch medizinisch notwendig.
Die Befunde werden anschließend im Zusammenhang erklärt. Daraus können sich, je nach individueller Situation, Empfehlungen zu Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressregulation oder weiteren medizinischen Schritten ergeben.
Alle Maßnahmen orientieren sich an Ihrer persönlichen Situation, den vorhandenen Befunden und dem aktuellen medizinischen Kenntnisstand.
Wer ich bin, wie ich arbeite und welche Qualifikationen dahinterstehen, steht unter Über mich.
Häufige Fragen
Worin unterscheidet sich das von einer normalen Untersuchung?
Vor allem im Zeitrahmen und in der Fragestellung. Eine übliche Sprechstunde zielt darauf, eine Diagnose zu sichern und zu behandeln. Das ist richtig und wichtig. In der funktionellen Sprechstunde geht es um die Frage, warum ein Zustand entstanden ist und was ihn aufrechterhält. Dafür nehme ich mir bewusst mehr Zeit.
Für wen ist das geeignet?
Vor allem für Menschen mit Beschwerden, die bestehen bleiben, obwohl die üblichen Befunde unauffällig sind, und für alle, die verstehen wollen, warum ihr Körper reagiert, wie er reagiert. Wenn eine akute Erkrankung im Raum steht, gehört die zuerst abgeklärt; das sage ich Ihnen dann auch.
Über welchen Zeitraum läuft so eine Begleitung?
Das hängt vom Anliegen ab und davon, wie lange die Beschwerden schon bestehen. Statt einen Zeitraum zu versprechen, halten wir zu Beginn fest, was beobachtet werden soll und wann wir gemeinsam draufschauen. So ist von vornherein klar, woran wir das Vorgehen beurteilen und wann wir es ändern.
Was passiert, wenn die Untersuchungen nichts ergeben?
Auch das ist ein Ergebnis. Es schließt Möglichkeiten aus und verschiebt die Frage. Manchmal weg vom Körperlichen hin zu Belastung, Schlaf oder Lebensumständen. Ich sage Ihnen offen, wenn ich an eine Grenze komme, und wohin Sie sich dann besser wenden.
Ihr nächster Schritt
Wenn Sie wissen möchten, ob das zu Ihnen passt: Schreiben Sie mir oder rufen Sie an. Alles Weitere besprechen wir im Erstgespräch.
Diese Leistung ist Teil meiner Privatsprechstunde und wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet; sie gehört nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Laborleistungen werden nach § 4 GOÄ gesondert und direkt vom jeweiligen Labor berechnet. Vor dem ersten Termin erhalten Sie einen Behandlungsvertrag und eine Honorarvereinbarung mit allen Einzelheiten. Privat Versicherte können die Rechnung bei ihrer Versicherung einreichen; in welchem Umfang erstattet wird, lässt sich vorab nicht zusagen.